Gesprächsführung/Klärungsarbeit

Was heißt Gesprächsführung und Klärungsarbeit?

Wie schon Ch.R. Weisbach (2000) schreibt "Konzentriert sich die Rhetorik auf die Frage, wie sich die Vermittlung von Information optimieren lässt, so beschäftigt sich die Gesprächsführung mit der Frage, wie die Beteiligten zu einer übereinstimmenden Interpretation der Informationen finden." Das bedeutet Erfolgreich wird der sein, der sein Gesprächsverhalten auf jeweilige Reaktion seines Gesprächspartners abstimmt. Wer ein Gespräch führen will sollte es nicht an Wertschätzung für denn anderen mangeln lassen und Einfühlungsvermögen zeigen. Nicht ohne Absicht richtet die heutige Intelligenzforschung ihre Aufmerksamkeit vom Intelligenzquotienten (IQ) auf den emotionalen Quotienten (EQ), denn die Erkenntnis, das die "Gewinner des Lebens" mit den eigenen Gefühlen und mit den der anderen umzugehen wissen, ohne ihre Integrität zu verlieren hat sich verbreitet.

"Unser Leben ist das, wozu unser Denken es macht." *Marc Aurel*  

Rückblickend kann man sagen, dass schon in den 30er Jahren, als sich die humanistische Psychologie entwickelte, C.R. Rogers den Weg für eine professionelle Gesprächsführung bereitete.  

" Es ist im Leben sehr selten, dass uns jemand zuhört und wirklich versteht, ohne gleich zu urteilen." C.R. Rogers, Ohio, 80er Jahre. C.R. Rogers gilt als Altmeister der humanistischen Psychologie. Er hat zeitlebens zwischenmenschliche Beziehungen erforscht. Seine Forschungsergebnisse sind sein Lebenswerk und gleichzeitig Auftrag an die Kultur. Rogers war von der Kraft der Beziehungen überzeugt.

Bei günstiger Beziehungsgestaltung können verborgene Ressourcen des Menschen entdeckt, entfaltet und zur Entwicklung erfolgreicher Lebensmodelle genutzt werden. 

Denken wir nur an Fusionen und Firmenübernahmen die heute in der Wirtschaft und Verwaltung nicht mehr selten sind. Bisherige Konkurrenten sollen nun zu kollegialem Miteinander finden. Interessengegensätze gibt es jedoch  in der Wirtschaft wie auch in der Verwaltung und nicht zu vergessen beim Generationswechsel in Familienbetrieben. Es fällt schwer sich in den anderen hinein zu versetzen und somit verbrauchen die Beteiligten unnötig viel Energie und verursachen negative Effekte. Die Argumente der anderen sind schwer oder gar nicht nachvollziehbar und somit auch in die Konfliktlösung nicht mit einzubeziehen. Der Nährboden für kostenintensive Missverständnisse, verhärtete Fronten bis hin zur Ausgrenzung ,zum Mobbing wird bereitet. 

Erfolgreiche und tragfähige Lösungen und Resultate lassen sich aber nur gemeinsam entwickeln. Und genau hier ist die personenzentrierte Schlichtung (Mediation) eine erprobte und erfolgreiche Methode.

"Ein gemeinsames Ziel und gemeinsam zum Ziel" das gibt positive Energie und gute Effekte. 

Mit meinem Wissen als Trainerin in Konfliktlösung und zielorientierter Gesprächsführung begleite ich Sie gerne, flexibel dem Kontext angepasst und kompetent durch Veränderungsprozesse.

  

 

 

 

 
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